“Je empathischer ein Team

miteinander umgeht,

desto erfolgreicher ist es!

– EINE ERFAHRUNG –

DAS WARUM?

Die Teamkultur bestimmt die Haltung der Kita. Sie ist Grundstein für die Bindungsbegleitung der Kinder und die Zusammenarbeit mit der Elternschaft. Ein Team muss von außen und innen gesund sein, um die täglichen pädagogischen Herausforderungen fokussiert anzugehen.

Ein Team ist immer ein sensibles Netz aus Menschen mit vielen Unterschieden. Jedes Mitglied stellt dabei eine individuelle Persönlichkeit dar, die mit facettenreichen Sichtweisen, Haltungen und Stärken jeden Tag in das große Netzwerk eintaucht. Jedes Teammitglied möchte seinen Beitrag zum Erfolg beitragen.

Das ist eine Grundansicht meinerseits. Es kann jedoch sein, dass nicht jedes Mitglied dieses positive Erlebnis haben kann, weil möglicherweise Rahmenbedingungen nicht stimmen. Dann wird es zur Aufgabe der Leitung, die passende Puzzlelücke im Team zu finden. Seinem Team zu zuhören, es zu fokussieren und dabei eigene Interessen als Leitung mit einfließen zu lassen ist immer ein Kraftakt.

DAS WIE?

Mein erster Ansatz bei der Teamentwicklung im pädagogischen Bereich ist, dass das Team lernt sich gegenseitig zu hören. Bevor viel besprochen wird, muss genau hingehört werden, wo genau die Prozesslöcher innerhalb des Teams entstanden sind. Hier bietet es sich an, den Teamhabitus gemeinsam zu reflektieren. Eine Verbindung untereinander zu schaffen. Eine Basis kenntlich zu machen.

Danach geht das Team in die Tiefe und beginnt über Abläufe, Strukturen und Ziele zu sprechen. Im Fokus steht der Prozess mit einem langfristigen Ziel. Es muss ein gemeinsamer Zukunftsplan entstehen, der sich stabil und stätig entwickelt.

Ein Team überschreitet Grenzen, wenn es lernt sich positiv zu motivieren. Wertschätzung kann nicht immer nur von der Führungskraft erwartet werden. Sie muss vom inneren Kreis kommen. Jedes Mitglied des Pädagogen Teams muss sich gegenseitig wahrnehmen, um sich gezielter zu unterstützen. Das bedeutet, dass wir lernen werden über unsere Empathiegrenze zu schauen. Hierbei geht es nicht darum persönliche und berufliche Grenzen verschwimmen zu lassen. Vielmehr darum, dass die Arbeit im pädagogischen Bereich mehr braucht als ein kniggegebräuchliches Guten Morgen und Auf Wiedersehen.

DAS WAS?

Eine Teamkultur zu schaffen ist nur die halbe Miete. Teamprozesse stetig voranzutreiben ist die größere Herausforderung. Auf diesem Weg unterstütze ich Teams klare Erwartungen zu ermitteln und Ziele zu setzen. Ich baue dabei ausschließlich auf Langzeitstrukturen. Adhoc Prozesse haben eine sehr geringen Halbwertzeit.

Ich nutze immer das stärkste Mittel eine Teamkultur aufzufrischen oder weiterzuentwickeln. Ganz einfach, ich hole mir das ungefilterte Feedback des Teams. Die Leitung kann zwar immer einen Weg vorgeben, dieser muss aber nicht zwingend konform mit den Sichtweisen und Prozessideen der Kollegen einhergehen.

Der dritte Punkt ist “Fokus”. Das Team und ich erarbeiten Lösungen. Es gibt keine Schuldzuweisungen. Kein „Wir können das eh nicht ändern“-Mindset. Es geht um die klare Umsetzung von Lösungsmustern für teamkulturelle Probleme.

Mein Ziel ist es, am Ende der Teambegleitung einen stabilen Roten Faden gesponnen zu haben, der nachhaltig dazu führt, diesen beständiger werden zu lassen.

Das Team ist das schlagende Herz einer pädagogischen Einrichtung.


AUF GEHT’S!
ARBEITEN WIR ZUSAMMEN!